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Neustadt am Rübenberge ist eine Stadt der Region Hannover in Niedersachsen, zwischen Bremen und Hannover gelegen. Der Name der Stadt wird als Neustadt a. Rbge. abgekürzt.
Die Stadt liegt an der Leine nordöstlich von Steinhuder Meer und Totem Moor. Im weiteren Sinne liegt Neustadt im so genanntem Speckgürtel von Hannover. Im engeren Sinne aber ist Neustadt relativ ländlich geprägt, rund 126 Einwohner pro km² ist die durchschnittliche Einwohnerdichte, wenn man die Kernstadt abzieht, sind es etwa 56 Einwohner pro km². Neustadt gehört mit seiner Fläche von 357 km², dies ist etwa ein Tausendstel der Fläche Deutschlands, zu den flächengrößten Städten in Deutschland.
Wie das gesamte norddeutsche Flachland gestalteten die Eiszeiten auch die Landschaften zwischen Aller, Weser und Wietze und damit auch das Stadtgebiet von Neustadt. Das Stadtgebiet lässt sich in drei Teile gliedern:
* die Leineaue, die sich von Nord nach Süd erstreckt und sich bei der Kernstadt von etwa 700 auf 200 Meter verengt * das Steinhuder Meer mit dem sich anschließenden Toten Moor * die pleistozänen Sandaufwerfungen wie Moränen, die sich westlich der Leine über den ganzen Norden des Stadtgebiets ziehen.
Das Vereisungsgebiet der letzten Eiszeit erreichte Neustadt nicht mehr. Daher ist das Gebiet nur indirekt durch Wind und (Schmelz-)Wasser beeinflusst worden.
Im Untergrund zu finden sind Meeresablagerungen der älteren Kreidezeit, der so genannten Wealdenformation, die an ein paar Stellen auch überirdisch zu finden sind, da sich die Leine im Verlauf ihrer Geschichte in diese Formation eingesägt und somit auch Abtragungen verursacht hat. Heute äußert sich die kreidezeitliche Geologie nur schwer erkennbar im Stadtbild: Das Schloss und Teile der Innenstadt liegen auf einem kleinen Rücken von so genanntem Deistersandstein, der schließlich auch namensgebend für den Rübenberge war. Sedimente aus dem kreidezeitlichen Material erstrecken sich von der Kernstadt aus ostwärts über das Gewerbegebiet Ost bis hin zu der Linie Mecklenhorst/Suttorf. Des Weiteren wurde dieser Sandstein auch wirtschaftlich genutzt; es gab Steinbrüche auf der rechten Seite der Leine, deren Steine aber nur lokal genutzt wurden. Ein weiterer Fakt ist, dass die oben genannte Wealdenformation auch kleinere Kohleflöze führt, die in den 1870er Jahren in drei Schächten gefördert wurde, aber letztendlich zu kleine Mengen an Kohle hervorbrachte. Aus dieser Zeit hält sich immer noch der Mythos, dass der damalige Betreiber der Eisenhütte sein Erz mit Torf verhütten wollte, was aber letztlich fehlschlug
Neustadt grenzt an die Wedemark, an Garbsen und Wunstorf, sowie an die Landkreise Nienburg/Weser und Soltau-Fallingbostel (im Uhrzeigersinn, beginnend im Osten). |